Fahrsicherheitstraining auf dem Sachsenring
 
Am Montag, dem 18. April fand für die Einsatzfahrer der Feuerwehr Rabenau erstmals ein LKW-Fahrsicherheitstraining auf dem Sachsenring statt.

Da die Fahrer der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr eine große Verantwortung, sowohl hinsichtlich der bis zu acht Mitfahrer als auch für die erheblichen Sachwerte der Fahrzeuge von bis zu 350.000 Euro tragen, bestand die Notwendigkeit die Fahrer mit dem Verhalten der Fahrzeug in Gefahrensituationen vertraut zu machen. Insbesondere bei der Nutzung der Sonder- und Wegerechte stehen die Einsatzfahrer, die diese Aufgabe nicht hauptberuflich als Berufskraftfahrer sondern nur ehrenamtlich im Einsatzdienst der Feuerwehr ausüben, in einer besonderen Streßsituation auf die man sich gezielt vorbereiten muss.
Daher starten wir am Montag, dem 18. April um 07.00 Uhr mit 15 Fahrern und den drei großen Lösch- und Tanklöschfahrzeugen aus Rabenau und Oelsa, die ein Gewicht von bis zu 14,5 Tonnen und eine Motorleistung bis ca. 300 PS aufweisen, in Richtung Oberlunkwitz zum Sachsenring, wo sich das Auto-Motor-Sport Verkehrssicherheitszentrum des ADAC befindet.
Nach einer ersten theoretischen Einweisung ging es auch gleich auf die Übungsflächen, bei den das Fahrzeugverhalten bei unterschiedlichem griffigem Belag, der vom trockenen Asphalt bis zur bewässerten Wasserrutschfläche reichte, ausprobiert wurde. Bei den anschließenden Brems- und Ausweichversuchen zeigte sich schnell die Schwierigkeit die schweren Fahrzeuge noch stabil auf dem, einer Schnee- und Eisfläche ähnlichem Belag, zu lenken und den Hindernissen sicher auszuweichen.
Nach der Mittagspause war dann das Verhalten der Fahrzeuge bei Kurvenfahrten an der Reihe. Auf einer bewässerten und glatten Kreisbahn wurde das Ausbrechen des Fahrzeuges und die Gefahrenbremsung im Kurvenbereich geprobt. Die Fahrer wechselten bei den verschiedenen Übungen auch ständigen zwischen den Fahrzeugen um das unterschiedliche Fahrzeugverhalten vergleichen und sich darauf einstellen zu können.
Der Abschluss des Tages stellte dann eine Fahrt auf einer abschüssige Strecke mit einem Gefälle von ca. 10 % dar, bei der das Fahrzeug auf einem bewässerten Glattfläche vor einem auftauchenden Hindernis abgebremst werden musste. Selbst erfahrenen Kameraden erforderte diese Aufgabe doch fasst alles an fahrerischem Können ab. Zu Abschluss hatten wir auch noch die Gelegenheit mit unseren Einsatzfahrzeugen eine Runde auf der Rennstrecke des Sachsenringes zu absolvieren.
Am Ende eines anstrengenden Tages waren alle Teilnehmer stark beeindruckt von den gemachten Erfahrungen, aber auch sehr zufrieden mit den erzielten Verbesserungen beim Verhalten in Gefahrensituationen. Damit wurde für die Feuerwehr Rabenau ein erheblicher Gewinn an Sicherheit bei zukünftigen Einsätzen erzielt.

Armin Groß
Gemeindewehrleiter

 
   
 
 
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