Feuerwehrolympiade 2007
   
Aus Anlass des 25. Oelsaer Dorffestes waren die Ortsfeuerwehren der Stadt Rabenau am 18.08.2007 in das Waldstadion eingeladen worden, um an der 1. Olympiade der Feuerwehren teilzunehmen.
Drei der Ortswehren folgten auch der Einladung der Feuerwehr Oelsa und nahmen mit je einer Mannschaft am Wettkampf teil. Für den Wettkampf hatten sich die Ausrichter drei interessante Stationen ausgedacht.
Als erste Disziplin musste der "Löschangriff Nass" absolviert werden. Dabei müssen die sechs Starter eine Schlauchleitung vom Wasserbehälter zum Zielpunkt aufbauen, um dann die zwei bereitstehenden Ziele, bestehend aus je einer Dosenpyramide, vom Sockel zu Spritzen. Jede Mannschaft hatte dazu zwei Versuche um die schnellste Zeit zu erreichen.

Vorbereitung zum Wettkampf

   
Die erste Mannschaft startet Auslegen der Schlauchleitungen
   
Mit dem Knall der Startklappe beginnt der Angriff auf die Dosen. Nachdem die Kameraden alle Schläuche gekuppelt und nach vorn verlegt hatten und auch die Saugleitung in den Wasserbehälter hineingelassen war, lag nun alles beim Maschinisten.
Mit einem lauten Geknatter und so mancher Fehlzündung wurden die Feuerspritzen aus DDR Produktion noch einmal in Betrieb genommen. Sehr schnell füllt sich der Schlauch und die Kameraden an den Strahlrohren beginnen auf die Pyramide zum Einsturz zu bringen. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, denn die Dosen sind ein wenig beschwert um nicht gleich dem Wasserdruck nachzugeben. In nicht ganz anderthalb Minuten schaffen die Karsdorfer Kameraden die beste Zeit in dieser Disziplin.
Als nächstes steht nun das Schlauchkegeln auf dem Programm. Die einfach gerollten 20m C-Schläuche müssen dabei auf eine Zielfläche ausgerollt werden. Um eine gute Punktzahl zu erreichen sollten die Schläuche möglichst gerade ausgerollt werden. Da die Feuerwehrschläuche aber immer das Bedürfnis haben nach Links oder Rechts abzubiegen, gestaltete sich das Schlauchkegeln schwieriger als zuerst angenommen.
Als letzte Disziplin stand noch eine Schnelligkeitsübung auf dem Programm. Dort war gefordert aus einem Behälter, mit Hilfe von Eimern, Wasser zu dem vermeintlichen Brandherd zu transportieren. Die vollen Wassereimer wurden dann mit Schwung auf die Zielwand entleert. Die gesammelte Wassermenge im Zielwandbehälter wurde gewertet.
Nachdem alle Disziplinen abgeschlossen waren, konnten sich die Wettkämpfer erst einmal bei Bratwurst und Getränken stärken um dann zur Siegerehrung zu schreiten.

Mit Vollstrahl auf die Ziele

 

weiter zum Zielspritzen

 
Ran an die Geräte
   
Hier liegt der Verteiler Da glüht die gute alte TS 8
   
Den ersten Platz der kleinen Feuerwehrolympiade belegte die Feuerwehr Karsdorf gefolgt von Rabenau und Oelsa. Zufrieden nahm die Mannschaft den Wanderpokal, in Form eines Holztellers in Empfang.
Natürlich ist die Feuerwehrolympiade mehr als Kameradschaftspflege und weniger als Feuerwehrkampfsport anzusehen. Wie zu erkennen war hat es den anwesenden Kameraden und Zuschauern sehr gut gefallen, sodass es im nächsten Jahr wieder eine Olympiade bei der Feuerwehr geben wird.
Ein Dankeschön geht an alle Helfer und dem Jugendclub Oelsa, welcher die Bewirtung übernahm.

Das rechte Ziel ist gefallen

   
Der Wanderpokal
 
 
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